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Impressionen von der Präsentation des „b\logbuch einspunktnull“ am 29. Februar 2012 in Wien

Diese Galerie enthält 8 Fotos.


Am 29. Februar 2012 habe ich das „b\logbuch einspunktnull – Systemisch-lösungsorientierte Miniaturen“ in Wien der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt und einige Beiträge daraus gelesen. Über 80 Personen zeigten sich begeistert und spendeten viel Applaus. Das feine Buffet von fingerfood kitchen catering … Weiterlesen

NEU erschienen – das Buch zum Blog!


Tom Hansmann: „b\logbuch einspunktnull – Systemisch-lösungsorientierte Miniaturen“

Das Buch enthält alle Blogbeiträge von 4. August 2009 (also von Beginn an) bis 31. Jänner 2010 in bearbeiteter Form, ergänzt um Fragestellungen, die sich im Rahmen der systemisch-lösungsorientierten Beratung als hilfreich erweisen. Die im Buch versammelten Miniaturen stehen online nicht mehr zur Verfügung, jene von Februar 2010 bis zum heutigen Datum schon.

“b\logbuch einspunktnull – Systemisch-lösungsorientierte Miniaturen” umfasst ein Sammelsurium systemisch-lösungsorientierter Miniaturen. Dieses beinhaltet ein paar längere Artikel zu systemischen Interventionstechniken, mehrere Gedankensplitter zur Konfliktthematik, diverse Überlegungen zum systemischen Führen, Anekdoten, Sprichwörter, usw.

Ideal für BeraterInnen, Coaches, Führungskräfte, PersonalistInnen, PsychotherapeutInnen, MediatorInnen und PädagogInnen – oder als Geschenkbuch für alle am systemischen Denken und Handeln Interessierte.

Neugierig geworden? Sie haben die Möglichkeit, das komplette Inhaltsverzeichnis (9783200024984_inhaltsverzeichnis) sowie eine Leseprobe (9783200024984_leseprobe_01) downzuloaden. Sie können das Buch auch per Mail direkt bestellen (versandkostenfrei – gültig für Österreich, Deutschland und die Schweiz). Hier geht es zu einer Online-Bestellmöglichkeit.

Eckdaten:
Titel: b\logbuch einspunktnull – Systemisch-lösungsorientierte Miniaturen * Autor: Tom Hansmann * Verlag: Systworks Publishing, Wien * Preis: 29,90 Euro (inkl. 10% USt.) * 208 Seiten * gebunden * Leinen mit Lesebändchen * 21 x 13 cm

Defizite in Fähigkeiten verwandeln: Die Geschichte vom schüchternen Bären und der Eule


Es war einmal ein Bär namens Chary, so ein richtig niedlicher putziger Bär. Aber Chary hatte ein Problem, nämlich seine Schüchternheit.

Wenn er mal wieder Nachschub an Honig benötigte – und das war recht häufig der Fall, weil Chary Honig über alle Maßen liebte – und sich vor dem „Honey in one minute“-Laden in der langen Warteschlange anstellen musste, konnte es schon vorkommen, dass er jedem, der ihm mit dem Argument kam, es eilig zu haben, den Vortritt ließ. Wenn er dann drei Stunden später endlich an der Reihe war, ergatterte er oft nur mehr ein kleines Glas von dem begehrten Blütenhonig, was ihn dann manchmal die ganze Nacht und den ganzen nächsten Tag ärgerte.

Oder wenn er hin und wieder Madeleine Bearowicz begegnete, dem schönsten und charmantesten Bärenmädchen weit und breit, dann fing er an zu beben und so zu erröten, dass seine Schnauze ganz exakt die gleiche Farbe annahm, wie wenn er – was er nur ganz selten tat – einen halben Liter Honigwein getrunken hätte. Und wenn sie ihn dann auch noch anlächelte, weil sie ihn, zumindest hatte ihm sein Arbeitskollege, der Hund Paddy, das gesagt, gern mochte, dann pfiff ihm heiße Luft aus den Ohren vor Aufregung und er brachte nichts anderes als ein leises gehauchtes „Hallo Madeleine, es ist schön, Dich zu sehn“ heraus, so verrückt verzückt verzaubert verschüchtert war er von ihrem Anblick. Und es quälte ihn eine ganze Woche, sie wieder nicht ins Freiluftkino am Waldsee eingeladen zu haben. Weiterlesen

Ein paar anregende Sprichwörter mehr…


Nach längerer Zeit werde ich heute wieder ein paar Sprichwörter zum Besten geben, die mir in den letzten Monaten begegnet sind, sich als für systemisches Denken (Nach- und Vordenken) sehr anschlussfähig erweisen und in der Folge Aufnahme in mein Notizbuch gefunden haben:

„Indem wir fortwährend uns üben, es mit allerlei Mitmenschen auszuhalten, üben wir uns unbewusst darin, uns selber auszuhalten: was eigentlich die unbegreiflichste Leistung des Menschen ist.“ (Friedrich Nietzsche)

„Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall.“ (Friedrich Dürrenmatt).

„Entweder man lebt, oder man ist konsequent.“ (Erich Kästner)

„Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

„Manche Menschen würden eher sterben als nachdenken. Und sie tun es auch.“ (Bertrand Russell)

„Überhaupt ist es für den Forscher ein guter Morgensport, täglich vor dem Frühstück eine Lieblingshypothese einzustampfen, das erhält jung.“ (Konrad Lorenz)

„Die Reparatur alter Fehler kostet oft mehr als die Anschaffung neuer.“ (Wieslaw Brudzinski)

„Menschen, an denen nichts auszusetzen ist, haben nur einen, allerdings entscheidenden Fehler: Sie sind uninteressant.“ (Zsa Zsa Gabor).

„Glück ist ganz einfach gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis.“ (Ernest Hemingway)

Kundschaft und Coach – eine TanzpartnerInnenschaft auf Augenhöhe


Systemisch-lösungsorientiertes Coaching wird manchmal mit dem Bild eines „gemeinsamen Tanzes“ beschrieben, welches ich grundsätzlich auch sehr passend finde. Nachfolgend werde ich einige Gedanken formulieren, die ich zum Bild von „Coaching als TanzpartnerInnenschaft“ habe:


Die Passung

Nun ja, es ist ja schon durchaus als mutig zu bezeichnen, mit dem Bedürfnis zu tanzen alleine bei einem Ball aufzukreuzen oder beim Tanzunterricht in einer Tanzschule vorstellig zu werden. Für manche ist es gleichbedeutend mit dem Eingeständnis, über keine\n passenden PartnerIn zu verfügen, auf eine\n Fremde\n angewiesen zu sein. Wer dann als TanzpartnerIn passt? Selbstverständlich, Eigenschaften wie Größe, Gewicht, Aussehen, Bekleidung, usw. können relevante Auswahlkriterien dafür sein, wer auserkoren bzw. von wem man zum Tanzen ausgewählt wird. Auch einschlägige Bildung – vielleicht noch zur Schau gestellt mit entsprechenden Abzeichen (etwa „Gold“) – und Erfahrung können ausschlaggebend für die Wahl bzw. das Gewählt werden sein. Klar, der erste Eindruck ist wichtig, sonst sagt das Gegenüber gleich „Nein“ oder verschwindet stillschweigend flugs an die Bar.

Was ist jedoch entscheidend, ob das begonnene Tanzen dann Freude macht und belebt oder aber zur lästigen Pflichtübung verkommt und Beklemmungen hervorruft? Neben einem erforderlichen Maß an Vorschussvertrauen geht es wohl um das Vermitteln eines Gefühls von Sicherheit und zugleich Leichtigkeit, um Haltung sowie um kooperatives Verhalten, das ist zumindest meine Vermutung – und auch Erfahrung. Weiterlesen

Oh, it all depends…


Gerade eben habe ich mich beim Durchschmökern verschiedener Online-Foren zum Thema „Finanzkrise“ ertappt. Der sich aufdrängenden Frage „Und wozu war das jetzt nutze?“ konnte ich zwar mit einem „Jetzt ist es zu spät für Dich!“ kontern, allerdings muss ich jetzt umgehend ein paar Zeichen von mir geben.


Kausalität – der Traum von Ursache-Wirkungszusammenhängen

Jaja, da gibt es eine – übrigens die zahlenmäßig stärkste – „Fraktion“, die darum rittert, die einzige, echte und wahre Begründung für die Finanzkrise anbieten zu können. Da flüstert es aus vielen Ecken („Ich hab´s immer schon gewusst…“), dröhnt es von Elfenbeintürmen („Das musste ja so kommen, weil…“), schreit es aus Zeitschriften und Magazinen („Ich habe recht, ich weiß, warum…!“). Gestatten Sie mir die provokante Bemerkung: Und wenn schon, wen interessiert´s? Darauf die Fraktionszugehörigen im Chor: „Ohne die genaue Bestimmung der Ursache kann es keine gute Zukunft geben, Ignorant!“ Und da ist sie wieder, unsere alte gute Bekannte, die Kausalitätsgläubigkeit. Triviales System oder lebendes System? Egal, her mit der (möglichst einen) Ursache, dann gleich her mit den Schuldigen – und dann ist alles wieder gut… oder etwa doch nicht? Und das wird dann noch „systemische Krise“ genannt. Oje.


Alles hängt mit allem zusammen – Om oder wie?

Kommen wir zur zweiten Partei, den „Alles ist mit allem vernetzt“-Gläubigen. Die Wirklichkeit ist ganzheitlich, holistisch, allübergreifend, außerdem fließt es auch noch überallhin, dazu ist alles noch im kosmischen Urlaut … om … om … eingebettet. Lasst uns singen und tanzen und radfahren und dabei meditieren für den Weltfrieden. Au weia. Weiterlesen

„Und jetzt heißt es nur noch kurze Zeit durchhalten und 150 Prozent geben!“


Rechnen will gelernt sein oder: Immer derselbe „Schmäh“

„Nur dieses eine Mal noch mehr als hundertprozentigen Einsatz zeigen“
, „wenn der Jänner geschafft ist, dann wird es viel besser“, „durch dieses Tal der Tränen müssen wir noch durch, bevor es viel leichter wird“, „nur noch eine Woche 150 Prozent geben, dann habe ich´s geschafft“:

Die Liste dieser zumeist leeren Versprechungen (sich selbst oder auch von anderen, etwa von Führungskräften, gegeben) ließe sich endlos fortsetzen, wobei sich die Glaubwürdigkeit\Einhaltbarkeit solcher „Ansagen“ ein Kopf an Kopf-Rennen mit jener hinsichtlich Aussagen wie etwa: „Nach diesem Change-Projekt wird dann für lange Zeit Ruhe sein“ liefert, ohne jemals Boden unter die Füße zu bekommen.

Ganz ehrlich: 150 Prozent – was soll das denn sein? Selbst KonstruktivistInnen (außer vielleicht die ganz radikalen) haben ihre liebe Not damit, so zu tun, als ob sie die mathematischen Gesetzmäßigkeiten der Prozentrechnung außer Kraft setzen könnten, denn demgemäß sind 100 Prozent nun einmal alles. 1,5 mal alles? Viel Spaß beim Tête-à-tête mit dem absolut untauglichen Versuch. Weiterlesen

Es geht weiter am 5. Jänner 2012!


Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
heute darf ich ankündigen, dass dieser Blog mit 5. Jänner 2012 fortgesetzt wird – ich freue mich schon jetzt auf zahlreiche Kommentare und wünsche Ihnen einen schönen Jahreswechsel!

Ihr Tom Hansmann

Buchvorstellung am 29. Februar 2012 in Wien


Liebe InteressentInnen,

nun endlich ist es soweit – das angekündigte Buch zum Blog (im „Fachsprech“  heißt so ein Buch jetzt „Blook“ hab´ ich mir sagen lassen) trägt den Titel „b\logbuch einspunktnull. Systemisch-lösungsorientierte Miniaturen“ und ist gerade im Druck. Ich werde es am 29. Februar 2012 um 18 Uhr bei mir im Büro in 1140 Wien, Penzinger Straße 66\18, vorstellen. Sie sind dazu herzlich eingeladen! Ich freue mich sehr auf Ihr Kommen – bitte besuchen Sie diesfalls meinen Website auf www.systworks.com und senden Sie mir dort eine Mail – danke!

Blog-Pause


Liebe Leserinnen und Leser,

es ist Ihnen vielleicht schon aufgefallen – mein letzter Beitrag liegt nun schon einige Zeit zurück. Dies liegt daran, dass ich an einem Buch arbeite, das im Februar 2012 erscheinen wird. Und spätestens dann wird es an dieser Stelle wieder regelmäßig was zu lesen geben…

Viel Freude inzwischen mit den vorhandenen 85 Beiträgen. Ich würde mich freuen, wenn Sie oben auf der Seite dem Link „Lehrgänge\Seminare” folgten.

Alles erdenklich Gute und herzliche Grüße!

Ihr Tom Hansmann